Wir wurden heute um 14:16 Uhr durch die Integrierte Leitstelle Nürnberg zur Unterstützung des Rettungsdienstes in das Ortsgebiet Reichenschwand alarmiert. Grund des Einsatzes war ein tragischer Ertrinkungsunfall eines 2-jährigen Kindes in einem Teich.
Als Feuerwehr stehen wir 24h / 365 Tage im Jahr bereit, wenn wir gebraucht werden. Um zu jedem Zeitpunkt in jeder Lage optimal helfen zu können, sind über ein Jahr verschiedenste Übungen und Theorieabende angesetzt. Die aktuelle COVID-19 Pandemie setzt nun aber auch uns Grenzen. Wie diese definiert sind, stellen wir folgend vor.
Der Nachmittag des 11. August brachte zunächst Starkregen und dann auch noch Windböen. Noch während des Unwetters besetzten wir das erste Einsatzfahrzeug um Gullideckel wieder in deren Verankerungen zu versetzen und Gegenstände zu sichern.
Wie bereits berichtet, müssen aufgrund der aktuellen COVID-19 Pandemie auch bei uns alle nicht zum Einsatzbetrieb gehörenden Aktivitäten abgesagt werden. Dazu gehören leider auch unser jährlicher Kindernikolaus und unsere Jahresabschluss-Veranstaltung.
Am Samstag gegen 12:40 Uhr meldeten mehrere Anwohner beim Notruf einen Heckenbrand im Ortsgebiet "Fürschwald". Die Leitstelle alarmierte die Kräfte der Feuerwehr über Funkmeldeempfänger mit dem Stichwort "B1 - Kleinbrand im Freien". Sirenen laufen bei diesem Stichwort nicht an.
Um 23:47 Uhr alarmierte uns die ILS Nürnberg über Funkmeldeempfänger mit der Meldung "B1 - Baum soll brennen" in den Höhenweg in Reichenschwand. Bereits auf Anfahrt zum Gerätehaus hatten einige Aktive eine starke Rauchentwicklung und Feuerschein bemerkt, was auf eine andere Einsatzlage schließen ließ.